Mindset und innere Haltung – Was wir vom Herbst lernen können
Ich geb’s zu: Der Herbst und ich, wir hatten nie eine einfache Beziehung.
Er kündigt das Ende des Sommers an – dieser Zeit voller Licht, Wärme und Leichtigkeit. Plötzlich wird es früh dunkel, die Abende kühl, und ich krame die dicken Jacken aus dem Schrank. Für mich fühlte sich das lange an wie ein Abschied.
Doch irgendwann fiel mir auf:
Dem Herbst ist das egal.
Er kommt, ob ich will oder nicht. Er lässt Blätter fallen, färbt die Welt in Rot und Gold, und kümmert sich nicht um meine Meinung. Und genau da steckt eine wichtige Erkenntnis: Nicht die Jahreszeit ist das Problem – sondern meine innere Haltung dazu.
Wenn wir das Außen nicht ändern können – ändern wir das Innen
Viele Situationen im Leben sind wie der Herbst:
Wir können sie nicht verhindern. Wir können den Menschen, die Umstände oder die Veränderung nicht „wegwünschen“. Aber wir können entscheiden, wie wir darauf reagieren.
Ich kann über das Ende des Sommers klagen – oder mich auf das freuen, was jetzt sichtbar wird: das bunte Laub, die Weinlese, der Duft von feuchter Erde. Der Herbst zwingt mich, langsamer zu werden, loszulassen, mich neu zu sortieren.
Das ist unbequem. Und gleichzeitig genau das, was Wachstum braucht.
Innere Haltung ist kein Zufall
Unsere Haltung ist wie ein innerer Kompass.
Sie bestimmt, ob wir im Gegenwind stehen bleiben oder lernen, ihn zu nutzen.
Wer sein Mindset bewusst gestaltet, erkennt: Jede Jahreszeit – ob draußen oder im Leben – hat ihre eigene Schönheit und Aufgabe.
- Der Sommer steht für Fülle und Energie.
- Der Herbst für Ernte und Loslassen.
- Der Winter für Ruhe und Klarheit.
- Der Frühling für Neubeginn und Aufbruch.
Wenn wir den Herbst akzeptieren, hören wir auf zu kämpfen – und fangen an zu gestalten.
Fazit: Haltung ist Wahl
Wir können nicht immer die Situation ändern.
Aber wir können unsere Haltung ändern – und damit alles.
Vielleicht ist das die eigentliche Kunst im Leben:
Zu erkennen, dass jede Phase – auch die kühle, dunkle, stille – uns etwas lehren will.
Und dass Veränderung nicht gegen uns geschieht, sondern für uns.
Der Herbst bleibt, wie er ist.
Die Frage ist nur: Wie will ich ihm begegnen?
Wo in deinem Leben hältst du gerade noch am „Sommer“ fest – an etwas, das längst im Wandel ist?
Und was könntest du gewinnen, wenn du – wie die Blätter – einfach loslässt?

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