Glück ist oft kleiner, als wir denken

Am 20. März ist Weltglückstag.

Ein Tag, der daran erinnert, dass Glück mehr ist als Erfolg, Besitz oder der nächste große Meilenstein. Die Idee dahinter wurde auch von Bhutan geprägt – einem Land, das nicht nur auf wirtschaftliches Wachstum schaut, sondern bewusst auch das Wohlbefinden der Menschen in den Mittelpunkt rückt.

Ich finde diesen Gedanken wertvoll.

Denn im Alltag suchen wir Glück oft dort, wo es groß, besonders und sichtbar ist:
im perfekten Moment, in der großen Veränderung, im einen Ziel, das endlich erreicht werden soll.

Dabei zeigt sich Glück oft viel leiser.
  • In guter Gesellschaft
  • In einem guten Gespräch.
  • In einem kurzen Innehalten.
  • In Sonnenstrahlen auf der Haut.
  • In einem Lächeln.
  • In dem Gefühl, für einen Moment ganz bei sich zu sein.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Herausforderung:
nicht nur dem großen Glück hinterherzulaufen, sondern die kleinen Glücksmomente überhaupt wieder wahrzunehmen. Denn ein erfülltes Leben besteht meist nicht aus wenigen spektakulären Höhepunkten, sondern aus vielen kleinen Momenten, die wir nicht übersehen.

Was dabei helfen kann, ist ganz einfach: Ein Journal, in dem du dir am Abend ein paar Gedanken notierst. Oder die Frage: Was waren heute drei gute Dinge? Ich nutze dafür selbst gern die App „3 Good Things“, weil sie den Blick auf das lenkt, was oft zu schnell untergeht. Nicht jeder Tag ist leicht. Aber oft gibt es selbst dann kleine Momente, die gut waren.

Glück lässt sich nicht erzwingen. Aber wir können lernen, bewusster hinzusehen.
Vielleicht müssen wir also gar nicht immer nach dem ganz großen Glück suchen.
Vielleicht beginnt es genau dort, wo wir gerade sind. 

Wenn du gerade das Gefühl hast, mehr zu funktionieren als zu leben und dein eigenes Glück kaum noch spüren kannst, dann lass uns reden. Im Coaching kann Raum dafür entstehen, wieder klarer zu sehen, was dir wirklich guttut und was dich trägt.
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