Der erste Tag

 

Heute startet das erste von vier Modulen meiner berufsbegleitenden Ausbildung zum systemischen Coach. Wir leben in Zeiten von Corona und die Infektionszahlen steigen wieder. Bereits bei meiner Anmeldung stand fest, dass zumindest dieses Modul nicht in Präsenzform, sondern virtuell stattfindet. Es stehen mir also 5 Tage a 8 Stunden Videokonferenz bevor. Da ich nicht nur seit dem ersten Lockdown schon an etlichen Videokonferenzen teilgenommen habe, bin ich gespannt, wie ich diese Zeit überstehe.



Meine Befürchtungen sind schnell zerstreut. Wir müssen keine Folienschlacht über uns ergehen lassen. Im Gegenteil, die Tage sind sehr interaktiv. Oft wird in Kleingruppen gearbeitet. Gleich zu Beginn machen wir eine ganz besondere Kennlernübung. In Dreiergruppen sehen wir nur das Video und hören die Stimme unserer - bis dahin unbekannten - Mitteilnehmer. Wir kennen nicht einmal ihre Namen. Nun sollen wir nur anhand des Bildes positive Eigenschaften und Merkmale unseres Gegenüber aufzählen und Ihre möglichen Tätigkeiten vermuten . Die Trefferquote ist erstaunlich hoch und das Eis schnell gebrochen. Obwohl sich die allermeisten nie zuvor getroffen haben, begegnen wir uns von Beginn an respektvoll und sehr vertraut. Die Zeit vergeht wie im Flug. Neue Themen werden auf das notwendige Maß in der Theorie mit wissenschaftlichem Hintergrund reduziert und dann in Kleingruppen praxisnah eingeübt.

Wir lernen die Grundlagen des systemischen Coachings als auch erste Methoden kennen um am fünften Tag bereits eine erste Coaching Sitzung zu üben. Diese Übung bereitet uns auf unsere Hausaufgabe vor: 3 Übungscoaching-Sitzungen durchzuführen.

Bevor wir am Ende des ersten Blocks auseinander gehen, werden wir noch in kleinere Peer-Groups aufgeteilt, in denen wir zwischen den Modulen intensiv weiterarbeiten werden.

 

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